Frauenstoffwechsel

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YinTAO mit Organtanz Faszien Qi Gong

FRAUEN-STOFFWECHSEL-BESONDERHEITEN
Da Frauen durch die unterschiedlichen Hormonwellen zyklische Wesen sind, sind auch Empfindung, Körperwahrnehmung und selbst die Schmerzempfindlichkeit (wegen des schwankenden Prostaglandinspiegels) je nach Zyklusphase verschieden.
Auf dem Foto ist der Stechapfel abgebildet. Als homöopatisches Mittel Datura hilft er besonders in der dunklen Jahreszeit, die Lichtabsorption zu fördern und uns aus dem Stimmungstief zu holen. Verstärkt wird dieser Effekt natürlich, wenn wir uns bei lichten Momenten hinaus begeben und die Drüsen im Sonnenlicht für fünf bis zehn Minuten baden.

Immunsystem stärken

Hormone und die Leber
Ab dem Eisprung steigen Östrogen und Gestagen an. Beides sind Hormon-Vorstufen, die aus ungesättigten Fettsäuren in der Leber hergestellt, um dann in den Keimdrüsen weiter spezialisiert zu werden.
Die Leber ist am Ende auch wieder für den Abbau aller Hormone, d.h. auch für den der synthetischen aus der Antibabypille zuständig.

Kinderwunsch

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Östrogen bringt Wasser in die Zelle und wirkt wie Insulin, indem es Zucker als Energiereserve für die etwaige Schwangerschaft ins Zellinnere zieht.
Das ist ein Grund, weshalb sich Frauen in der zweiten Zyklushälfte zunehmend aufgedunsen und unbeweglicher fühlen. Die Muskeln und Bänder, das gesamte Bindegewebe, die Organe und Schleimhäute sind verdickt.
Jede Zelle braucht Raum und entspannte Bewegungsabläufe im Innern und wenn dies nicht gegeben ist, arbeitet sie anders und langsamer.

Gestagen macht uns agiler und entschlossener.
Ganz nebenbei wirkt der ansteigende Gestagenspiegel ab dem Eisprung verengend auf die Lebergallengänge, sodass die Gallenflüssigkeiten länger in der Leber verweilen und eher als sonst ins Blut gelangen.

BaumexxDie Leber als riesiges, schwammähnliches Organ bewältigt mehr als 500 Stoffwechselfunktionen in unserem Körper. Das Abfallprodukt heißt Gallenflüssigkeit und wird als wichtige Verdauungssubstanz über unzählige winzige Kanälchen aus der Leber zur Gallenblase abgeleitet, wo die Wirkstoffe durch Eindicken konzentriert werden.

Wenn diese Gallenflüssigkeit in den verengten Kanälchen zu langsam vorankommt, werden mehr Stoffe davon zurück ins Blut aufgenommen und das schlägt uns auf die Stimmung. Die prämenstruelle Gereiztheit, die manche mehr oder weniger von sich kennen, kann mit der zyklusbedingten Verengung der Gallengänge zusammenhängen. Die Heilenden Laute aus den YinTAO-Praktiken können dabei sehr ausgleichend wirken.

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Wenn der Anteil der Gallenflüssigkeit im Blut ansteigt, steigt auch der Muskeltonus.
Das fühlt sich, im günstigen Fall, kräftig und schlagfertig an. Solange die Möglichkeit besteht, diese Substanzen durch Bewegung wieder abzubauen, bleiben die Muskeln und die Faszien geschmeidig.

Wenn die Leberenergie weiter stagniert, stauen sich die Stoffe wie Säuren und Fette auch im Bindegewebe. Wenn diese Situation andauert oder gar chronisch wird, verhärten die Muskeln zunehmend und auch die Stimmung bleibt angespannt.
Ausgerechnet in der wichtigen Gleitschicht zwischen Muskeln und Faszien kristallisieren sich dann im ungünstigen Fall die Schlacken aus. Das führt dann zu Symptomen von leichter Ermüdbarkeit bis hin zu Schmerzen in den Muskeln, Sehnen und Gelenken.

Leber-Chi-Stau: In der chinesischen Heilkunde spricht man von Leber-Chi- Stagnation, was sich auf den Lymphfluss genauso wie den energetischen Fluss bezieht. Die eiweiß- und fetthaltigen Substanzen, die bei Verengung der Gallenwege vermehrt im Blut kreisen, werden besonders vom Brustgewebe angezogen, um eine Reserve für das Stillen eines Säuglings bereitzustellen (vielleicht kommt daher der Begriff „stille Reserve“).

Das wird als Gefühl geschwollener Brüsten wahrgenommen.
Diese Substanzen sind je nach Qualität und Verweildauer im Gewebe, in ungenutztem Zustand, nicht selten die Ursache für zyklusbedingte Mastopathie, Brustzysten oder der Nährboden für andere anormale Zellentwicklungen.
Ernährungsbewusstsein, mehr ungesättigte anstatt gesättigte Fettsäuren (z.B. aus Frittiertem) im Speiseplan und weniger Milchprodukte sind besonders ab der zweiten Zyklushälfte sehr entlastend für Leber und Brustgewebe.

Buchtipp: „Das Ölbuch“ von Sabine Pohl, Neuauflage
Fettstoffwechselthemen: www.stadelmann-verlag.de/oelbuch.html

Außerdem sind die Praktiken aus dem Universal Healing TAO und deren spezielle Abstimmung auf den weiblichen Stoffwechsel aus dem YinTAO nach Renu Li wie z.B. die Brustmassage und die Drüsenmeditation eine sehr effiziente Selbsthilfe zur Stoffwechsel- und Zellregeneration sowie als Prophylaxe und Heilungsunterstützung.

Frauen und Säurestoffwechsel

Eine andere Besonderheit des weiblichen Stoffwechsels ist die Tatsache, dass Frauen in der gebärfreudigen Zeit ihres Lebens durch die Östrogene trotz Fleischgenuss weniger Harnsäure im Körper behalten, d.h. Frauen haben normalerweise nur ein Drittel des männlichen Harnsäurespiegels.
Östrogen sorgt dafür, dass Harnsäure so schnell wie möglich über die Nieren ausgeschieden wird.
Bei Männern wird ein Großteil dieser Säuren über die Muskelmasse abgebaut. Männer haben mindestens 30% mehr Muskeln als Frauen und erzeugen damit 30% mehr Wärme und Bewegungskraft, das heißt sie verfeuern 30% mehr Kalorien, während Frauen die überschüssigen Nahrungskalorien eher als Fett einlagern. In den Fettdepots der Frauen läuft der Stoffwechsel eher kühl und langsam. Das ist der Ausdruck der Yin-Energie, die uns lenkt.

Das ist auch eine der Erklärungen dafür, dass die Polster bei Diäten so langsam schmelzen im Vergleich zu Männern, die mit ein wenig mehr Sport so schnell wieder in Form kommen.

BaumexxBuntMit sinkendem Östrogenspiegel nimmt der Harnsäurespiegel im Blut deutlich zu.
Mit der Menopause ist er in der gleichen Höhe wie bei den Männern, nur leider sind Frauenkörper mit diesem Zustand ungeübt. Die Muskelmasse bleibt wie zuvor und die Lust auf Bewegung nimmt eher ab. Also keine gute Kompensationsmöglichkeit für den Körper.
Das Blut versucht den pH-Spiegel immer konstant zu halten und die Nieren wollen auch nicht mit Harnsäure überlastet werden.
Darum versucht das Bindegewebe in Muskeln, Sehnen, Gelenken, Fettpolstern und allen feinen Zwischengeweben und Zellschichten so viel wie möglich von den Schlacken aus dem Blut-Verkehr zu ziehen und mit Mineralien zu puffern, die eigentlich für die Stabilität des Gewebes gebraucht werden.
Ein Teufelskreis entsteht, der sich Wechseljahressyndrom nennt.

Deshalb sollten wir in den „Hexel-Jahren“ auf jeden Fall spiralförmig aus der Reihe tanzen, zum Beispiel in den tollen YinTAO-Workshops!
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Heilkurs zum Thema Organtanz Mai und Sommer

In der Drüsenmeditation und den Praktiken für Frauen im YinTAO werden all diese Faktoren mit berücksichtigt und bieten den Frauen einfache und sehr effiziente Möglichkeiten, ihre spezielle Hormon- und Stoffwechselsituation optimal zu unterstützen. Sehr schön lässt sich das mit dem Stoffwechselklopfer verbinden. Frauen mögen besonders die kurzen Klopf-Phasen mit intensivem Nachspüren.

Laut Statistik steigen die Beschwerden bei Frauen ab dem 45./55. Lebensjahr mit Muskel- und Gelenkerkrankungen oder sogenanntem Weichteilrheumatismus enorm an. Saures Gewebe ist schmerzempfindlicher und anfälliger für Entzündungen und außerdem ein guter Nährboden für Krankheitserreger.

Auch Aminosäuren (Eiweiße) und Enzyme, die aus dem Verdauungstrakt bis in den Neurotransmitterstoffwechsel wirken, spielen eine wichtige Rolle im seelischen Gleichgewicht, für die innere Zentriertheit sowie für die Regenerationskraft und Qualität des Bindegewebes.

Zum Thema Osteoporose

baumespezBunt KopieHarn- und Oxalsäure
Harnsäure befindet sich vor allem in Fleisch und Eiern, in Bohnengemüse und Sojaprodukten, in Tee, Kaffee und Kakao, also Schokolade.
Die Enzyme, die die Harnsäure neutralisieren, stellt die Leber her, wenn sie nicht mit anderem überlastet ist.
Wenn es nicht reicht, kann sie Enzyme, die für den Abbau von Oxalsäure zuständig sind, umwandeln. Dann steigt aber je nach eingenommener Menge die Kristallbildung mit
 Oxalsäure
.
Diese Säure findet sich in vielen Gemüsen: An erster Stelle stehen Sauerampfer und Rhabarber, dicht gefolgt von Spinat und Mangold, Spargel, Erdbeeren und Tomaten, besonders in konzentrierter Form wie Tomatenmark und Tomatensoße. Rote Beete enthält am meisten Oxalsäure von allen Wurzelgemüsen.
Wurzelgemüse wie z.B. Sellerie und Möhren enthalten weniger Oxalsäure und bringen im Gegensatz zu den Blattgemüsen viele Mineralien mit, um die Säure direkt im Magen noch zu puffern.

Wer spüren will, wie schnell der Körper seine Mineraldepots zum sofortigen Neutralisieren der Oxalsäure angreift, nimmt ein Blatt Spinat in den Mund und kaut es eine Weile, bis die Zähne sich stumpf anfühlen, weil Calcium direkt aus dem Zahnschmelz gelöst wird, um die Säure zu puffern.
Ähnlich ist es mit Zitrus-, Beeren- oder Essigsäuren. Diese sollten nicht in großen Mengen zugeführt werden.
Denn wie wir aus dem Haushalt wissen, sind es die besten Kalklöser in Küchengeräten oder im Bad, deshalb wirken sie im Körper ähnlich. Bei allem gilt die Achtsamkeit für das eigene Maß und am besten nicht alle Sorten von Säuren auf einmal oder täglich zu sich nehmen.

Ein großer Calciumräuber ist auch der Zucker und andere konzentrierte Kohlehydrate (Nudelberge und andere Mehlspeisen, Gebäck oder die Kombination Zucker und Fruchtsäure aus Obst).
Mit all diesen genannten säurenbildenden Stoffen sollte der Körper so wenig wie möglich belastet werden. Zum Ausgleich ist viel Gemüse immer die beste Mineralquelle. Oder auch mal Heilerde einnehmen.
Und reichlich gutes Wasser, um die Möglichkeit der Kristallbildung so gering wie möglich zu halten.

Als Beispiel bekommen Delfine, die mit totem, vormals gefrorenem Fisch gefüttert werden, sehr leicht Nierensteine aus Harnsäure, weil dieser etwas weniger Wasser enthält als frischer lebendiger Fisch. Deshalb bekommen sie zusätzlich Süßwasser zu trinken und die Nierensteine verschwinden wieder.

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6sternFedNoch eine interessante Besonderheit im weiblichen Körper ist die Schilddrüse. Die Taoisten nennen sie „die Energiedrüse, die den Zellstoffwechsel, das Zellwachstum und die geistige Entwicklung reguliert. Sie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Gehirn und Geschlechtsorganen“ (siehe „TAO der heilenden Liebe“ von Mantak Chia).
Die Balance der Schilddrüsenhormone spielt für die Fruchtbarkeit bzw. Empfängnis und die gesunde Entwicklung des Nervensystems des Embryos eine sehr wichtige Rolle.

Bei Frauen ist die Schilddrüse im Durchschnitt größer als bei Männern. Sie verändert sich in Aktivität und Volumen je nach Zyklus, bzw. nach Hormonlage. Mit den Wechseljahren fehlen ihr die wesentlichen Hormonkicks des Menstruationszyklus, weshalb viele stoffwechselbedingte Symptome oder Krankheitsbilder in der Menopause auftreten. Schilddrüsenhormone bestimmen das Tempo des gesamten Stoffwechsels in den Mitochondrien aller Körperzellen und regulieren zusammen mit den Nieren und den Nebenschilddrüsen den Calciumhaushalt. Das heißt, sie sind sehr wichtig beim Thema Osteoporose.
WasserschildkroBlxNieren stärken und Drüsenmeditation aus dem TAO

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