Kopfbehandlung, cranielle Osteopathie

Fronlift-webAnsätze zur Kopfbehandlung

Manchmal nenne ich den Kopf auch „Schädling“, denn wenn der im Leben über-Hand nimmt, ist es oft anstrengend und wenig lebendig, eben zu ver-Kopft, was dann oftmals zur Krone der Er-Schöpfung wird.

Anders gesagt: Besonders im Kopfbereich befinden sich die meisten Denk-, Fühl- und Wahrnehmungsblockaden, an denen es sich zu arbeiten lohnt, um ein Ganzkörperbewusstsein zu erfahren.

FrOccHirnLiFlFeIn meiner Praxisarbeit sowie auch in meinen Kursen liegt meine Aufmerksamkeit zum Einen in der Wiederherstellung der Selbstregulationskräfte des Körpers und zum Anderen darin, den Menschen Anregungen zu geben und Möglichkeiten zu öffnen, mehr in ihrem Körper zu Hause zu sein und mehr von der Weite ihres Lebensspektrums wahrzunehmen und zu leben.

Der Schädel ist der Behälter für das Gehirn. Der Volksmund hat viele Begriffe dafür gefunden wie z.B. „Hirnkasten“ oder „Dickschädel“. Dazu kommen treffende Umschreibungen wie „Dachschaden“ (betrifft meist die Scheitelbeinknochen =  Os parietale) oder „engstirnig“, was sich tatsächlich wie eine Verengung des Os frontale (= Stirnbein) anfühlt.
Auch kennen wir das berühmte „Brett vor´m Kopf“, das für manche die Welt bedeutet.

Knochen können ihre Elastizität verlieren.
Tatsächlich sind das nicht selten die Folgen von Geburtstraumata oder einer Wucht, die durch Sturz oder andere Traumata zur Verhärtung der Stirn oder weiterer Schädelknochen geführt haben. Wenn ein Impakt auf einen Knochen so hart und plötzlich einwirkt, dass er zwar nicht bricht, aber die Selbstheilungskräfte nicht ausreichen, um den Bereich von innen heraus wieder „aus-zu-beulen“, führt es zu einer Verdickung der feinen Knochenbälkchen, verändert so insgesamt die Knochenelastizität und das ist fühlbar.
Magoun verwendet in seinem Buch über craniosacrale Osteopathie den anschaulichen Vergleich zwischen einer Eisenkugel und einem Basketball. Beides ist rund und fest, aber nur der Ball ist elastisch.

Für einen optimalen Hirngewebe-Stoffwechsel braucht es elastisches Bindegewebe in den Schädelnähten.
Nicht nur die Knochen in sich verhärten durch die Wucht, sondern auch die dünne Bindegewebsschicht (= Knochenhaut) zwischen den Schädelnähten verklebt und die Nähte verlieren ihre Elastizität. In dieser Schicht befinden sich spezielle Rezeptoren, die die Spannung der Knochenhaut und Bänder von Kopf bis Fuß dirigieren. Viele Klienten haben dieses erlösende Gefühl schon genießen dürfen, wenn nur durch das Lösen von Schädelnaht-Dysfunktionen Wirbel, Muskeln und Gelenke sich plötzlich wieder weich und entspannt und warm durchströmt anfühlen.

Das Gehirn hält sich gerne für die Krone der (Er-)Schöpfung und glaubt, sich in alle Angelegenheiten einmischen zu können. Genau betrachtet ist das Gehirn eine umfassende Datenverarbeitungszentrale und wird von uns meistens nur als Behörde oder Unterhaltungskonsument benutzt.
Im TAO lernen wir durch die subtilen, ganzheitlichen und stoffwechselverbessernden Übungen, unsere Festplatte und die Software auszuweiten und für universelle Kräfte und spirituelle Entwicklung einzusetzen.

Schlechter Stoffwechsel im nervalen Zellzwischenraum nervt.
Wenn eine ungünstige Durchblutungssituation auf Dauer besteht, verändert sich das entsprechende Gebiet in seiner Funktion und Struktur.
Nervenkanäle werden enger bei Druck und Zugspannung. Frischer Sauerstoff kommt nicht schnell genug an Ort und Stelle.
Die dadurch vermehrt angereicherten Schlacken in den Zellzwischenräumen des Gehirns verbleiben zu lange dort und werden zum Nährboden für ungebetene Gäste. Zudem können die Neuronen nicht so schnell wieder zur Ruhe kommen, weil auch die Neurotransmitter (= Informations-Überträger) länger bleiben und nicht aufhören, die Synapsen (= Schaltstellen) zu reizen.

Asymmetrische Schädelknochen-Elastizität bewirkt auch asymmetrische Durchblutungssituationen.
Bei Kindern bzw. Neugeborenen ist das in einer speziellen medizinischen Klinik zur Erforschung von Osteopathie Ende der 90er Jahre in Russland dokumentiert worden.
Kleinkinder und Neugeborene wurden neben medizinischer und osteopathischer Diagnostik auch auf die Durchblutung der Halswirbelsäule und des Gehirns hin untersucht. Mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass, wenn die asymmetrische Durchblutung schon einige Lebensjahre unbehandelt bestanden hatte, auch eine asymmetrische Entwicklung der davon betroffenen Hirnareale sichtbar war.
Bei Neugeborenen unter einem Jahr konnte das durch zwei bis fünf Behandlungen komplett beseitigt werden.
Bei den Zwei- bis Vierjährigen zeigte auch das Enzephalogramm Schwierigkeiten der Integration und Verarbeitung von Sinneseindrücken und Wahrnehmungsfähigkeit.
Gerade im Alter ab der Geburt bis zwei bis vier Jahren werden die Hirnareale je nach Benutzung und Durchblutung überhaupt erst angelegt und vernetzt. Neuropädagogen wissen, wie viel in dieser Zeit vorgebahnt wird, das später nie mehr in dieser Qualität möglich ist.
Osteopathie für Neugeborene und Kinder erleichtert viele Lebens- und Lernfunktionen von Anfang an.
Darum kann ich allen nur empfehlen, ihre Kleinen so früh wie möglich und auch später ein- bis dreimal im Jahr osteopathisch behandeln zu lassen. Die Eltern und Lehrer, die das schon erfolgreich miterlebt haben, sollten es unbedingt weitersagen. Jede noch so gute Logo- oder Ergotherapie kann durch Halswirbel- und Durchblutungs-Blockaden behindert werden.
Anders herum ergänzt und unterstützt die Osteopathie diese Heilverfahren super gut.

Es lohnt sich, weil die Systeme sich so viel entspannter und gleichmäßiger entwickeln und viel Ärger im Alltag mit Wutanfällen, Trotz, Kleinkram wie Anziehen, Trödelei und Stress mit Lern- und Sozialverhalten sich schnell erledigt bzw. gar nicht erst auftritt.

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