Tiamara-Lebensprojekt

Aus der Sehnsucht nach Meer und Natur heraus, erwarben wir vor ca. 30 Jahren dieses Haus mit etwas Naturland im Innland zwischen Gironde und Atlantik. Es sollte Naturschutz, ökologisches Leben in Meeresnähe für uns möglich machen und später auch für Gäste.

Da wir die Meeresgöttin Tiamat um Unterstützung gebeten haben haben wir sie im Namen „Tiamara“ geehrt. Darin ist sie und die Kraft des Sumpflandes „les marais“ vereint.

Die rauhe Atlantikluft und der hohe Grundwasserspiegel halten uns auf Trapp die Bauholz-Anteile und Fundamente stetig zu schützen und mit der Feuchtigkeit des Klimas im Einklang zu leben.
Die Vielfalt der Mikroorganismen in Luft-, Wald- und Wiesenluft ist für nicht Allergiker ein Gesundbrunnen.

Wir versuchen mit wenigen und einfachen naturnahen Mitteln Land und Haus zu erhalten und ökologisch zu bewirtschaften. Wir arbeiten in Deutschland und begleiten abwechselnd das Haus und den Garten durch das Jahr.
Stürme liefern das Feuerholz und die Wälder unseres Landes verwandeln sich nach und nach immer wieder, von der einstigen Pinien- Plantage zum ursprünglichen Sumpfeichenland, mit Farnen und Lurchen, mit Wasserschildkröten und Eidechsen sogar eine riesige Artenvielfalt an Vögeln ist wieder heimisch geworden.

Jahre und viel Herzblut brauchte es bis alle Renovierungen und Umbauten soweit waren, ein Frauenferienhaus in einfachem Stil, ohne Schnick Schnack, aber mit allem was es braucht, entsprechend der Gegebenheiten der alten Gemäuer zu gestalten.
Viele Feriengästinnen und Seminarteilnehmerinnen haben diese naturbelassene, paradiesische Schönheit seither genossen.

Wege sind nur geschottert, Asphalt gibt es nicht, und Flächenversieglung ist tabu.
Da werden die Füße im Gras eben auch mal nass.

Der Gemüsegarten ist noch kein kompletter Selbstversorger, aber der karge Sandboden ist über die Jahre mit viel Kompost, Tonmineralien, Feuerkohle, Mikroorganismen und viel Schaufel- und Schichtarbeit in lebendige Erde verwandelt worden. Nun kann das Regenwasser besser gehalten werden und die Gemüse-Pflanzen können in der natürlichen Nährstoffvielfalt munter gedeihen ganz ohne chemische Hilfsmittel.

Viele Rosen habe ich mittlerweile angepflanzt, um ihren Duft und ihre Schönheit zu genießen. Nach diesem Genuss werden die frischen Blütenblätter eingesammelt und getrocknet, um sie als wichtige Nahrungsergänzung im Speiseplan zu nutzen. Sie enthalten über 40 lebenswichtige Inhaltsstoffe ohne toxische Anteile. Sie erfreuen den Gaumen, das limbische System, wie auch das Herz mit Freude und Sanftheit und feinen Heilstoffen der Natur.
Viele Rezepte sind durch das was der Garten uns schenkt entstanden und bereichern unsere Küche, von der auch die Seminar-teilnehmerinnen profitieren.

Die vielen Heilkräuter dienen uns als Tees und Energiebäder. Hierbei ist die Rose, die Königin in der Kräuterharmonie.

Sein und arbeiten in der Natur mit den Jahreszeiten und Wettereinflüssen ergibt einen anderen Stoffwechsel, eine andere Körper -Wahrnehmung, eine zusätzliche Sprache ohne Worte, im Gewebe der Energiefelder. All das hat meine Heilarbeit, die Seminararbeit mit Frauen, sei es YinTAO oder Tao und ganz besonders die schamanische Arbeit auf den Bärinnenpfaden vertieft und geprägt.


TIAMARA ist alles in allem ein besonderer Kraftort für Frauen. Nicht weil alles perfekt ist oder von außergewöhnlicher Landschaft sondern, weil es geschütztes, naturbelassenes Frauenland ist, mit urweiblicher Energie und Liebeskraft.
Das wissen viele der Besucherinnen zu schätzen, und kommen gerne wieder, um sich aufzuladen und ihre Zellen mit Meer und Wind mit Moosgeruch und Pinienduft, mit Lavendel und Rosenblütenfreude tanzen zu lassen, oder um die eigenen Resonanzräume der inneren Heilerin zu erfahren.

Ich kann zufrieden sagen das ist mein Leben und am Ende weiß ich, mir wäre gar nix besseres eingefallen.

Catalixx Cuna