
Eiweiß besteht aus Aminosäuren und ist in tierischen oder pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.
Gut gekaut und eingespeichelt wird Eiweiß aus der Nahrung von der Magensäure zersetzt und später im Dünndarm mit Bauchspeicheldrüsenenzymen, die durch Gallensekrete aus der Leber aktiviert werden, in Einzelteile (=Aminosäuren) zerlegt.
Sehr wichtig sind diese auch für gesunden gesunden Haarwuchs.
Diese Aminosäuren werden resorbiert, d.h. in die Blutgefäße zur Leber (über den Pfortaderkreislauf) aufgenommen, um dann in der Leber selbst in benötigte körpereigene Proteine umgewandelt zu werden.
Die Leber ist einzigartig in der Vorbereitung aller Nährstoffe, die dann in den Zellen der Gewebe, Organe und Drüsen in die lebensnotwendigen Substanzen umgewandelt werden.
Die Magensäure spielt für die Eiweißzersetzung eine besondere Rolle.
Konzentriertes Eiweiß in Form von Fleisch, Fisch, Eiern, Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) oder frischen Pilzen sollte wegen der Purine (die vor allem gichtanfällige Menschen quälen) am besten separat gegessen werden, damit es den Körper entsäuert und das Eiweiß optimal verwertet wird.
Besonderheit der Eiweißverdauung
Um Fleisch zu verdauen, stellt der Magen pure Salzsäure zur Verfügung (PH 1).
Für die Kohlenhydratverdauung braucht es einen Magensaft-PH von 4.
Mischen wir Fleisch mit Nudeln, erreicht das einen PH von 2-3, wenn der Magen gesund ist. Wenn die Nudelmenge zu riesig ist, wird es basisch im Magen. Die Nahrung liegt dann wie ein Stein darin und füttert ungebetene Gäste.
Solange alles gut geht, stellt das kein Problem dar, auf lange Sicht wird es allerdings schwieriger für alle Verdauungsorgane.
Blutgruppenspezifische Ernährung und Trennkost kann das Verdauungssystem und die Gelenke sehr entlasten
Der Körper entsäuert normalerweise sein Gewebe, indem er aggressive H+ Ionen (= Säurebildner) über die Magenwandzellen aus dem Blut herausfiltert, um sie zur Herstellung des extrem sauren Magensafts für die Mahlzeiten bereit zu stellen.
Wenn wir alle Nahrungsarten mischen, werden nicht so viele Säure-Ionen aus Blut und Gewebe herausgefiltert und sie reichern sich je nach Stoffwechselkonstitution im Gewebe, in den Gelenken und in den Organen an.
Bei manchen wird das der Nährboden für Rheuma (besonders die Blutgruppe A hat diese Neigung und sollte deshalb kein oder nur sehr wenig Fleisch und keine Milchprodukte essen und Bohnen nur in kleinen Mengen und wenn am besten separat verzehren). Deshalb kann Trennkost für einige der genannten Symptome wirklich hilfreich sein.
Wenn die Blutgruppe Null normale, industriell verarbeitete Lebensmittel und auch Schweinfleisch und Süßkram isst und Milchprodukte verzehrt, verlieren die Betroffenen ihre Kraft.
Ihr Gewebe versauert, ebenso wie das der anderen Blutgruppen und werden anfällig für Gicht und andere Zivilisationskrankheiten.
Sobald die Nuller anfangen, Fleisch, Fisch und/oder konzentrierte pflanzliche Eiweiße separat zu einer Mahlzeit zu essen, harmonisieren sie ihren Stoffwechsel, und gesunden. Das ist meine Erfahrung in der Praxis.
Wer in Balance ist, hat sehr schnell keine Lust mehr auf isolierte Kohlehydrate oder Süßkram. Das Gewebe entsäuert, und das Gewicht normalisiert sich zügig und ungesunde Symptome verschwinden sehr schnell.
Als Vegetarierin fällt mir das schwer zu sehen, aber die Menschen mit Blutgruppe Null brauchen eigentlich nur den richtigen Brennstoff. Ließen sie alle Medikamente, Teigwaren, Milchprodukte und Zuckersachen weg, stiegen sie wie Phönix aus der Asche. In kürzester Zeit (2-3 Wochen) werden diese Menschen durch und durch gesund und ausdauernd stark.
Für Nuller ist ganzheitlich verwertbares, gutes Fleisch oder Fisch eine Medizin.
Ganzheitlich deshalb, weil hergestellte Eiweißkonzentrate nie mit den natürlichen Inhaltstoffen von Fleisch vergleichbar ist. Das Gleiche gilt für vollwertige Pflanzennahrung, ie ein breites Spektrum an Vitalstoffen enthält..
Wenn die Blutgruppe Null ganz auf Fleisch, Fisch und jeden Art von tierischem Eiweiß verzichten wollen, müssen sie den Anteil an hochwertigem Pflanzeneiweiß sehr erhöhen, um nicht in Heißhunger und Zuckergier zu verfallen. Zucker und konzentrierte Kohlenhydrate stören leider die Darmflora. Das geht soweit, dass sogar die optimale ausreichende Aufnahme wertvoller Nährstoffe und Proteinen behindert wird.
Bei den anderen Blutgruppen läuft es ähnlich aber etwas komplexer ab.
Eiweißpulver kann in Stresszeiten eine Übergangslösung sein.
Wichtig ist es, bei fertigen Eiweißpräparaten die Inhaltstoffe zu lesen.
Meistens sind Milch-, Hünerei- und Sojapulver die Ausgangsbasis, was nur für wenige Menschen in Kombination funktioniert.
Mittlerweile werden leider nur noch die einzelne Aminosäuren angegeben und nicht mehr die ursprünglichen Pflanzen oder tierischen Stoffe, aus denen die Aminosäuren, durch aufwendige Verfahren isoliert und anschließend zusammengestellt werden.
Als Rohstoffe dienen in der Regel Hühnereiweiß oder Reste aus der Tierverarbeitung Milchverarbeitung und Soja. Dennoch kann es Mangelerscheinungen bei unregelmäßiger Ernährung auffangen. Es ist aber keine Dauerlösung.
Achtung: Ein Zuviel an tierischem Eiweiß verklebt die Kapillare und belastet den Stoffwechsel.
Wenn die tägliche Eiweißzufuh,r über längere Zeit, zu hoch ist, tut das den Kapillaren im Zellgewebe nicht gut und das Gewebe verklebt sozusagen mit der Zeit. Vor allem bei Blutgruppe A ist damit stark betroffen (Blutgruppe AB oder B sind in Vielem unkomplizierter und unspezifischer, deswegen erwähne ich sie nicht so explizit).
Noch ein Tipp: Wenn an einem Tag sowieso Fleisch, Fisch oder Ei auf dem Speiseplan stehen, braucht es nicht noch zusätzliches Eiweißkonzentrat oder einen Pulvermix.
Für Veganer sind Proteinpulver, aus unbekannter bzw tierischer Herkunft nicht geeignet und sollte generell wegen der Zusatzstoffe und Medikamente in der Massentierhaltung oder aus der Meeresverschmutzung besser nicht als Konzentrat eingenommen werden.
Zum Glück gibt es durch die Veganwelle mittlerweile biologische Pflanzeneiweißpulver, die zwischendrin die Ernährungslücken oder Dysbalancen, die durch die Ernährungsumstellung entstehen können etwas kompensieren.
Es sollte dennoch nicht als einzige Proteinquelle verwendet werden sondern nur als Ergänzung.
Mittlerweile gibt es biologische Rohstoffkombinationen aus Pflanzen als Nahrungs-Ergänzungsmittel.
Rein pflanzliche, vegane Einzel- oder Mischprodukte in Pulverform.
Eier sind super vollwertiges Eiweiß auch für Vegetarier, natürlich nicht für Veganer!
Die Herkunft ist natürlich zu berücksichtigen.
Eier sollten besser nicht von mit Antibiotika vollgestopften und östrogenverseuchten Hühnerfarmen kommen, sondern von Hühnern aus artgerechten Biohöfen und nicht mit Soja oder Mais gefüttert werden, was für die Nuller wieder stressig wäre.
Milcheiweiß, enthält vor allem Casein. Wenn es nicht komplett verdaut wird, bleibt es meist in der Kapillaren und Zellzwischenräumen hängen. Das führt zu versäuerung und Schmerzen im verklebten Gewebe. Zudem treibt es das Gewichten die Höhe. Café Latte vergrößert den Taillenumfang.
Für die meisten Menschen nach dem 20. Lebensjahr ist Milch nicht mehr gut verwertbar.
Außer für Menschen der Blutgruppe AB , mit einigen Ausnahmen und wenn dann am besten in gesäuerter Form nicht als Trinkmilch.
Auch für Vegetarier, sind Milchprodukte wenn es vertragen wird eine gute Eiweißquelle
Ein weiterer Nachteil bei Unverträglichkeit, sind Gelenkschmerzen und Muskel- und Sehnenschmerzen. Wenn diese Symptomen /oder die überschüssigen Pfunde auftauchen, heißt es unbedingt Milchprodukte zu reduzieren oder sogar ganz weglassen.
Diese gesundheitlichen Aspekte sind neben den ökologischen und tierschützenden Gründen, oft der Anlass auf vegane Ernährung umzustellen.
Hochwertige Proteine aus Pflanzenkeimen für Veganer geeignet.
Wir können unsere Nahrung am besten mit frischen Keimlingen selbst aufwerten. Es macht nur mehr Arbeit, ist aber besonders sättigen und macht zufrieden.
Wenn nicht immer die Zeit dafür ist gibt es gute Pflanzenproteinpulver, die aus gekeimten Hülsenfrüchten, Samen oder Nüssen hergestellt wurden, als praktische Ergänzung. Auch hier gilt Abwechslung oder Mischung damit dem Körper immer eine breite Auswahl aller wichtigen Proteine angeboten wird.
Grundsätzlich haben Gemüse und Getreide weniger essentielle Aminosäuren in sich.
Sie lassen sich aber gut kombinieren und ergänzen sich gegenseitig in ihren Inhaltstoffen. Außerdem enthalten sie Mineralien, Spurenelemente und Vitamine sowie essentielle Fettsäuren.
Wenn wir langsam essen und gut kauen, kann konzentriertes Eiweiß (am besten separat) gut verwertet werden und der Körper kann sich alles, was er braucht, auf seine Art holen.
Das gilt für Fleisch, Fisch oder auch für Tofu-, Lupinen- o.ä. Planzeneiweiß.
Auch wenn das Trennen nicht immer täglich möglich ist, konsequent durchzuhalten, geht das auch ab und zu und kann sehr heilsam und nährend sein.
Einmal die Woche oder alle zwei Wochen für die Fleischesser eine Portion konzentriertes Eiweiß ohne jede Beilage.
Für die Veganer ebenso eine konzentrierte Portion pflanzlicher Proteine als eine der Mahlzeiten dem einen Tag.
Dadurch wird, gut gekaut natürlich, sehr viel mehr von den Inhaltsstoffen resorbiert als in der Mischung mit Kohlehydraten oder Fetten.
Hier folgt ein Link mit einer tollen Übersicht von sehr guten, hochwertigen biologischen pflanzlichen Eiweißquellen, die es mittlerweile auch im Naturkostladen und in den meisten Reformhäusern gibt:
http://www.piowald.com/index.php?shop_active=true
Für die Blutgruppe Null: Wildfleisch auf dem Markt in Wiesbaden oder günstiger im Forstladen Chausseehaus bei Wiesbaden:
http://www.hessen-forst.de/waldladen-wiesbaden-chausseehaus-2018.html
und direkt http://www.waldladen-chausseehaus.de/termine/
In anderen Teilen von Deutschland gibt es sicher ähnliche Angebote der Forstämter. Wer Fisch mag, findet darin auch super Eiweiß (aber weniger Eisen).
Eiweißhaltige Pflanzen – Für und Wider
Soja ist ein exzellenter Eiweißlieferant und enthält zusätzlich Östrogenvorstufen, was Frauen in den Wechseljahren gut gebrauchen können.
Da Soja wie einige andere Leguminosen/Bohnenarten Trypsininhibitoren enthält, sollten die Sojaprodukte, also Sojasprossen, vorher blanchiert, besser noch erhitzt werden, weil dadurch der Enzymblocker zerfällt. Nur so kann das wertvolle Eiweiß auch aufgenommen werden.
Das Bauchspeicheldrüsenhormon Trypsin sorgt für gute Eiweißzersetzung, wenn es durch die Gallenflüssigkeit aktiviert wird. Wird das Enzym Trypsin gebremst, funktioniert die Eiweißverdauung nur mangelhaft und es kommt zu Fäulnis und Blähungen. Dies könnte einer der Gründe sein, weshalb manche Frauen selbst Sojapräparate für den Hormonhaushalt, nicht gut verdauen können und mit Blähungen und Darmkrämpfen reagieren. Soja wirkt als Eiweiß- und als Östrogen-Quelle, als hormonunterstützende Pflanze.
Wenn das nicht vertragen wird, gibt es für die Hormonwirkung auch Rotklee-Präparate und viele Kräuter siehe bei Hormonkräuter.
Achtung : Soja Unverträglichkeit Leider werden Soja oder Produkte daraus von einigen Menschen überhaupt nicht vertragen.
An erster Stelle stehen hier die Penicillin-Allergiker wegen einer Kreuzallergie mit Soja.
Für sie können alle Soja-Verwertungsarten, die in der Lebensmittelindustrie (z.B. Sojalecithin) verwendet werden, genauso wie pur als Bohne gefährlich sein, je nachdem wie stark die Allergie ausgeprägt ist.
Besonders Soja-Sauce und Tofu sollten wegen, des für die Herstellung verwendeten Pilzes Mucor Racemosus, der dem Pennicillin-Pilzgift ähnlich ist, von Pececelin-Allergikern total gemieden werden.
An zweiter Stelle kommen die Menschen der Blutgruppe Null.
Diese sind für Schilddrüsenerkrankungen prädestiniert und wenn Soja-Eiweiß und Pilzenzyme aufeinandertreffen, kann das aus meiner Praxiserfahrung zu Fehlfunktionen und sogar akuten Morbus Basdow-Schüben führen.
In der Liste der Blutgruppendiät ist Soja aufgeführt als neutral für diese Blutgruppe. Und vielleicht funktioniert hier die original Sojabohne sowie Kichererbsen in verarbeiteter Form. Ausprobieren!
Aber meine Erfahrung vor allem mit weiblichen Patientinnen in den Wechseljahren haben mich gelehrt, dass weiterverarbeitetes und fermentiertes Soja bei Blutgruppe Null nicht immer bekömmlich ist.
Mittlerweile empfehle ich in diesen Fällen, bei Blutgruppe Null lieber echtes gutes Fleisch separat, wenn möglich ohne Beilagen, als beste Eiweißquelle zu nutzen.
Aber Achtung für die Nuller: Hier funktioniert absolut kein Schweinefleisch, die meisten werden krank davon, entweder akut oder schleichend über Arterienerkrankung!
Die 3. Gruppe, die keine größeren Mengen von Soja zu sich nehmen sollten, sind Menschen mit Tumorerkrankung, insbesondere, wenn die Krebszellen gerne Östrogen zum Wachsen verwenden, wegen der Östrogenvorstufen der Sojabohne.
In diesem Zusammenhang ist aber auch die östrogenähnliche Irritation unseres Stoffwechsels durch Weichmacher in Kunststoffverpackungen zu nennen, die bei Krebs aller Art gemieden werden sollte, ganz besonders bei Brustkrebs.
Wer all diese Handicaps nicht hat und gut Erfahrung mit Soja-Produkten gemacht hat, sollte es genießen und sich gut tun, am besten in Bio-Qualität und nicht genmanipuliert.
Soja Superfood
Wenn Soja als Bohne Keimling Tofu oder Soja mehr und Soja Lecitin gut vertragen wird, ist es eines der absolut hochwertigsten Lebensmittel das den Körper stärkt und gesund hält. Zudem noch mit geringer Klimabelastung denn es wird zum Glück mehr und mehr biologisch in Deutschland bzw Europa angebaut und nicht als Viehfutter verwendet.
Es geht voran.
Ergänzung und Alternativen zu Sojaprodukten als Proteinquelle
andere Hülsenfrüchte
Alle Bohnen, Erbsen oder Kichererbsen oder Süßlupine (z .B. auch als Schnitzel erhältlich)sind enthalten gutes Eiweiß brauchen aber die Mischung mit anderen Pflanzeneiweißen und sollten gut gekocht beziehungsweise zumindest blanchiert werden wegen der Trypsininhibitoren damit wir das Eiweiß auch aufnehmen können.
Nüsse (Nussmehle oder Nussmuse) sehr gute Eiweißlieferanten.
Da sie nicht ganz alle Aminosäuren komplett beinhalten, ist die Kombination bzw. die Vielfalt und Abwechslung für den Körper hilfreich.
Bei allen Empfehlungen gilt es, zunächst individuelle Verträglichkeit und die Allergieneigung zu berücksichtigen, denn für alle ist das Richtige dabei.
Süße Mandeln und Mandel-Produkte haben ein hochwertiges Eiweiß mit vielen Mineralien. Bittermandeln haben leider zu viel Blausäure, deshalb darauf achten, dass die Produkte aus der Süßmandel gewonnen werden.
Auf manchen Listen werden hohe Purine-Werte (= Harnsäure bildende Stoffe) für Mandeln angegeben, was sich bei allen anerkannten Lebensmittellabor analysierenden Listen nicht bestätigte, also halte ich Mandeln immer noch für ein geniales Lebensmittel.
So wie Rudolph Steiner sagte: „Die Mandel ist ein vollkommenes Lebens- und Heilmittel, dazu ist nichts weiter zu sagen.“
Pilze enthalten hochwertiges Eiweiß
Champigno,ns Pfifferlinge, Steinpilze, Maronen-Pilze, Seitlinge und ganz besonders der Austernpilz, sind eine gute vollwertige Abwechslung in der Eiweißversorgung.
Auch hierbei gilt gut gekocht, gewürzt und am besten mit Gemüse und zubereitet.
Gegebenenfalls zur besseren Aufnahme, der nicht so leicht zugänglichen Proteine kann mit Enzymen nachgeholfen werden. Ein paar getrockneten Papayakerne eine Kapsel Annanasenzyme, etwas Meerrettich oder eine Messerspitze Natron dazu nehmen erleichtert die Verdauung und Verarbeitung von Pilzeiweiß genauso wie es bei den Hülsenfrüchten sehr gut funktioniert.
Bei den Pilzen ist der biologisch angebaute Shiitakepilz ein echter Heiler, Nierenstärker und Zellvitalisierer. Er wäre deshalb auch im Eiweißmix sinnvoll (hat auch einen tollen würzigen Geschmack).
Maitake-Pilz hilft beim Knochenaufbau.
Hericium-Pilz ist sehr nährend, schützt, heilt und stärkt das Immunsystem des Magendarmtraktes und wirkt auch antikanzerogen.
Reishi schmeckt im Essen bitter, aber als Tee und in kleinen Mengen, mal dazu in die Tasse oder im Pflanzen-Mix, ist er sehr gut, weil der Gesamtstoffwechsel und das Abwehrsystem unterstützt werden, sogar gegen Krebszellen.
Buchweizen-, Hanfprodukte, Leinmehl und Lupinenmehl oder als Lupinen-Schnitzel konzentriert sind gut (Traubenkernmehle haben zu viel Blausäure, würde ich trotz der tollen anderen Inhaltsstoffe nicht in größeren Mengen oder täglich empfehlen, wenn dann nur in kleinen Mengen mal in Backwaren o.ä.).
Chiasamenprotein oder Chia gut gekaut oder frisch geschrotet ist super, eine echte Heilpflanze mit vollwertigem Eiweiß und macht dazu noch wunderbar satt.
Kürbiskerne haben auch eine schöne Eiweißkombination und sie stärken zusätzlich die Nieren und das Blasengewebe. Gekeimt und auch als Kürbiskernproteinpulver haben sie einen hohen Eiweißgehalt sogar mehr als Mandel oder andere Nüsse.
Kürbiskerne und süße Mandeln enthalten die besten Vorstufen von GABA, der Glutathionsäure (bindet nebenbei Ammoniak im Harnsäurestoffwechsel).
Alles, was den die Mitochondrien beim Stoffwechsel hilft (Curcuma, Anthocyane und Chlorophyll), ist gleichzeitig wichtig für die Balance der Nerven.
Pflanzliche Grünpulver werten jedes Essen auf. Selbst komponiertes Eiweiß-Pflanzenpulver noch mehr wegen Chlorophyll als Sauerstofftransport-Verbesserer und Entgiftungshelfer.
Als erstes die Brennnessel, die eigentlich als ganze Pflanze heilend und nährend ist, selbst die Samen und Wurzeln sowie die Blätter wegen des Grüns und Mineralien mit Eiweißvorstufen und Entgiftungsenzymen. Damit ist sie frisch und kurz blanchiert (damit sie nicht mehr brennt) das vollwertigste Gemüse und jedem Spinat vorzuziehen als Gemüse oder in der Quiche und als Suppe.
(Achtung: Kein Spinat, da er fast keine Mineralien und zu viel Oxalsäure hat, das die Knochen stört und nur Chlorophyll!
Moringa ist sehr hochwertig und beinhaltet neben der Heilwirkung der Brennnessel noch sehr spezielle Enzyme. Es kommt nur leider aus entfernten Ländern. Also nur als kleine Menge nicht als Nahrungsmittel.
Wenn Gräser vertragen werden, kann auch das mal eingesetzt werden in einer Mischung im Smoothie oder im Müsli.
Heuschnupfen- und Glutenallergiker sollten den Verdauungstrakt nicht mit Gersten- oder anderen Gräsern reizen.
Weizenkeimpräparate oder Seitan aus Weiszengluten ist hochwertig, muss aber vertragen werden. Das daraus gewonnene Klebereiweiß ist auch ein guter Eiersatz beim Backen.
Die Chlorella Alge enthält kein Jod wie z.B. Kelp und ist ein super Eiweiß-Lieferant und hat alle Mineralien und Spurenelemente, die es braucht und ist direkt verwertbar für den Körper. Sie sollte aber wegen kleiner Mengen des Cyanwasserstoffs nicht in größeren Mengen täglich genossen werden, die Leber leidet sonst.
Also ab und zu ein halber Teelöffel mit in die Tasse ist sehr förderlich oder 1-2 Tabletten maximal 3-4 Tabletten alle 1-2 Tage sind bei vegetarisch lebenden Erwachsenen mit gesunder Leber gut zu verkraften.
Für die heilsamen Milchsäurebakterien und Enzyme würde ich vom Kanne-Brottunk das Fermentgetreidepulver in der selbstgemachten Pulvermischung empfehlen.
Ansonsten können Milchsäurekulturen auch über Sauerkraut oder -saft oder als Kombucha-Teepilz zugeführt werden.
Kombucha geht nicht bei verpilzter Darmflora. Außerdem sollte es nicht zu sehr gesüßt sein das irritiert die Darmflora.
Papayapulver ist auch super als Eiweißverdauungshilfe, aber schwerer zu bekommen. Es kann als Dragee oder aus getrockneten Papayakernen eingenommen werden, die zu den Mahlzeiten gekaut werden.
Rezeptzusammenstellung:
Es ist wie in der ayurvedischen Heilkunde ratsamer, die ganze Saat zu nehmen als ein Proteinkonzentrat, weil es ganzheitlicher wirkt mit den vielen sekundären Pflanzenstoffen, die den Körper gesund und vital machen.
Dennoch kann ein pulverisierte Mischung zu Hause am Arbeitsplatz oder unterwegs eine gute Alternative sein.
Hanfmehl 250g
Leinmehl 250g
Chiamehl 250g
Süß-Mandel- und Kürbiskernmehl oder wahlweise auch Lupinen Mehl
Heilpilzpulver: 1 oder 2 von den Pilzpulvern Shiitake und Hericium z.B. je 10g
Chlorophyll aus Grünmischung:
Brennesselpulver 100 g, Moringa 100g oder Graspulver, wenn keine Allergie besteht
Oder auch Broccolipulver 100g, wobei diese Wirkstoffe im Keimlingsextrakt schon gut abgedeckt sind ist super.
auch Grünkohlpulver kann abwechselnd mit untergemischt werden.
Verdauuungs- und stoffwechselfördernde Gewürzpulver können mit in die Mischung:
Bertram: 10g
Galgant 10g
Gelbwurz / Curcuma 20g
Alle drei unterstützen die Bauchspeicheldrüse und Schleimhäute bei der Verwertung der Inhaltsstoffe
Angelikawurzel 20 g harmonisiert die Zusammenarbeit aller Organe
Mit Ashvaganda wird zusätzlich Energie eingestreut
Zimt für die Kohlenhydrateverdauung und Bauchspeicheldrüsenbalance
Alles zusammenschütten und mit großem Löffel oder Küchenmixer trocken verrühren. Danach in luftdichte Gläser füllen, kühl und dunkel lagern bis zum Verbrauch.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

